Hände weg vom Mellowpark!

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“Hände weg vom Mellowpark” war auf den Shirts zu lesen, die vom Team des Mellowparks am 25. September 2008 verteilt wurden und Einigkeit auf der Demo zum Bezirksrathaus zeigten. Denn der größte BMX- und Skatepark Deutschlands in der Friedrichshagener Straße in Berlin-Köpenick steht vor dem Aus!

Ein privater Investor plant den Bau von Eigentumswohnungen auf dem Nachbargelände. Bedingung: der Mellowpark schließt zum Saisonende! Wer will schon exklusive Wohnungen kaufen, wenn nebenan ein Jugendprojekt selbstbestimmte Freizeitgestaltung organisiert. Und so nutzte der Bezirk die Gelegenheit, den Flächennutzungsplan zu ändern.

Trotz des Beschlusses den „Mellowpark am Standort Paul-Zobel-Sportanlage zu sichern“ und dem Engagement von vielen Einzelpersonen, Vereinen und Organisationen ist die einzige Alternativlösung für den Mellowpark rechtswidrig verkauft worden. Mit Verständnis gegenüber den Schreibtischtätern ist jetzt Schluss!

Verantwortliche Bezirkspolitiker befürworten keine akzeptablen Lösungen. Dabei scheint es so, als ob persönliche Interessen die Durchsetzung des BVV-Beschlusses verhindern. Es ist beängstigend, wie mit den Interessen der Kinder und Jugendlichen im Bezirk Köpenick spekuliert wird.

Doch der „all eins e.v.“ gibt nicht auf und so staunten am 25. September 2008 die Bezirksverordneten nicht schlecht, als ca. 1000 DemonstrantInnen ihre Forderungen vor dem Rathaus formulierten. Jugendstadtrat Retzlaff legte den Anwesenden die Situation um das Grundstück an der Paul-Zobel-Sportanlage und die geplante Vorgehensweise der Bezirkspolitiker dar. Der Jubel wurde vom Sprecher der Initiative Ivo Arndt mit dem Hinweis auf die bis dahin gegebenen und nicht eingehaltenen Versprechen gedämpft. Der Jugendstadtrat hält ein Grundstück zwischen drei ungesicherten Eisenbahngleisen, auf denen im Rhythmus von zwei Minuten Züge verkehren und ein Handy-Sendemast steht, für einen idealen Standort?

Der Mellowpark ist nach wie vor bereit, umzuziehen und eine vernünftige Lösung (für ein Problem, für das er nix kann) zu akzeptieren. Ab 1. Januar 2009 befindet sich in der Friedrichshagener Straße, an der Stelle wo Jugendliche heute noch selbstbestimmt ihre Freizeit verbringen, erstmal wieder eine Industriebrache.

katalog Weitere Infos: http://www.mellowpark.de & http://www.wirrettendenmellowpark.de
Download Mellowpark.ogg (55 MB) für den VLC-Player
DVD “WBA/Mediaspree/O2-World/Mellowpark” bestellen
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Eine Antwort zu “Hände weg vom Mellowpark!”

  1. kramark sagt:

    an dieser stelle ein großes lob/kompliment an den freundeskreis-videoclips für den dokumentarischen weitblick, die fein/detailarbeit und die eigendynamik ihrer beiträge.